Mi. Mai 18th, 2022

Es gibt Tage, da ist man einfach fassungslos, was den “Corona”-Wahnsinn in der Schule betrifft. Wer meint, im Bezug auf “Corona” und Schule schon alles an einigermaßen schrägen Dingen gesehen zu haben, also z. B. Markierungen auf dem Schulhof, in denen die Schüler einzeln während der Pausen abgestellt werden, “Lufttankstellen” am Zaun wo sie “die Maske” mal kurz abnehmen “dürfen”, den “Impf”-Bus vor dem Schultor etc., der bekommt jetzt einen weiteren schweren Schlag in die Magengrube. An einer hessischen Schule wurde einem Lehrer per “dienstlicher Anweisung” auferlegt, in einem Acrylglaskasten durch die Schule zu laufen und seinen Unterricht im Status hermetischer Versiegelung abzuhalten.

Ein entsprechender Bericht findet sich auf den Seiten des Journalisten Boris Reitschuster:

Auf dem Foto unter reitschuster.de sieht man einen Kollegen, der in einer Art mit gelb lackierten Latten errichteten “Telefonzelle” steht und nach draußen winkt. Der Lehrer schreibt, er habe ein entsprechendes Attest zur Maskenbefreiung, da ihm wegen einer Grunderkrankung das Tragen einer Gesichtsmaske nicht zuzumuten sei. In dem Falle passierte genau das, was übergriffige und autoritäre Schulleiter und -behörden gerne zu tun pflegen: Das Attest wurde nicht “anerkannt”. Problem: Es wurde von einer kritischen Ärztin ausgestellt. Das reicht offenbar.

Weiterhin war der Lehrer mit SARS-CoV2- infiziert gewesen und erholte sich gerade. Dann kam die Anweisung, sich mit der vermutlich von Schülern im Werksaal hergestellten “Telefonzelle” zu umgeben und fortan dieses auf Rollen gesetzte Minigefängnis mit sich herumfahren zu müssen. Es ist ein absoluter Skandal und unfasslich, dass es so etwas überhaupt geben kann!

Was hätte man hier tun müssen? Der Kollege schreibt:

Die Verpflichtung zur Benutzung dieses Gestells verletzt mich in meiner Menschenwürde, stellt mich bloß und stellt meine Behinderung und Krankheit zur Schau. Die Maßnahme und ihre Umsetzung beeinträchtigen mich zunehmend in meiner Gesundheit. Es entsteht eine schwere psychische Belastungssituation, der ich mich kaum noch gewachsen fühle. Ich fühle mich so sehr unter Druck gesetzt, dass an eine kraftvolle Dienstausübung mit voller Konzentration auf meine eigentliche Tätigkeit nicht mehr zu denken ist. (ebd.)

Natürlich ist dieses Gestell ein schwerer Angriff auf die Würde des Menschen. Und zwar ein Frontalangriff. Aber warum lässt man sich derlei bieten? Anstatt auch nur einen Tag weiter in die Schule zu gehen und sich diesem entwürdigenden Prozedere auszusetzen, hätte man sich SOFORT, stante pede und ohne weiteres Zögern Krankmelden müssen. Danach einen Anwalt einschalten und rechtlich gegen den Schulleiter, der diese entwürdigende Behandlung angeordnet hat, vorgehen. Nötigenfalls eine Einstweilige Anordnung erwirken, dass dieser entwürdigende Zwangsauftritt unverzüglich abgestellt wird. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Anordnung, da sie gegen die Menschenwürde des Kollegen gerichtet ist und eine Prangerwirkung entfaltet, in erheblichem Umfang rechtswidrig sein dürfte und so einen Schadensersatzspruch in Form von Schmerzensgeld begründen könnte. Hoffen wir, dass der Lehrer alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpft!

Kommentar: Es macht fassungslos, mit welcher Dummheit, Impertinenz und Kaltschnäuzigkeit heute Lehrern ihre elementaren Rechte abgesprochen und in die Disposition despotischer Schulleiter oder Schulbehörden gestellt werden. Solch eine Schule ist natürlich schon lange keine Bildungseinrichtung mehr. Es handelt sich vielmehr um eine behördlich gelenkte Dressuranstalt, bei der man offenbar sukzessive, im Sinne der bekannten “Salamitaktik”, austestet, was sich das dort beschäftige Personal (und natürlich auch die Schülerschaft) noch so alles bieten lässt.

Wenn hier nicht langsam entschieden Widerstand geleistet wird, degeneriert Schule zum rechtsfreien Raum, wo qua “dienstlicher Anweisung” die eigentlich noch bestehende Rechtslage regelmäßig umgangen werden kann und Menschen dazu verpflichtet werden, Dinge zu tun, die man sich in Zeiten vor diesem kollektiven Wahn namens “Corona” nie hätte träumen lassen. An der Schule des Lehrers arbeiten laut dem Bericht 150 Lehrkräfte. Wieso stehen die nicht auf, wenn einem von ihnen derartiges Unrecht geschieht? Vermutlich aus dem gleichen Grund, warum immer geschwiegen wird. Man will “keine Schwierigkeiten”. Aber in der nächsten Deutsch- oder Geschichtsstunde wird dann wieder zum x-ten Male der Film “Die Welle” gezeigt. Sind diese Lehrer so dumm, und merken nicht, dass “Die Welle” gerade in ihren Schulen läuft? Und zwar mit voller Wucht!

In letzter Konsequenz wird dann nur die Möglichkeit bleiben, aus diesem System auszusteigen und sich in anderen Bereichen oder gar einem anderen Land zu verwirklichen und dort neue berufliche Aufgaben zu finden. Dass dabei die Beamtenpension leider “futsch” ist, muss man dann eben hinnehmen. Letztlich muss sich jeder Lehrer die Frage stellen: Will ich voll alimentiert und dafür unter Umständen auch schwerst drangsaliert werden, oder suche ich mir andere, letztlich bessere, Wege? Es ist eine individuelle Entscheidung, die jeder für sich treffen muss.

Ergänzung: Zuerst dachte ich übrigens an einen Scherz. Aber erstens haben wir nicht den 1. April und zweitens schreibt Reitschuster, der Fall sei ihm persönlich bekannt. Da ich Reitschuster als guten Journalisten sehr schätze und weiß, dass er wahrheitsgetreu berichtet, nehme ich diesen an sich unglaublichen Vorgang für bare Münze. Und drittens habe ich, was “Corona”-Merkwürdigkeiten betrifft, schon viel gesehen, was ich eigentlich für nicht möglich gehalten hätte.

Von admin

4 Gedanken zu „“Corona” total: Lehrer läuft mit “Telefonzelle” durch die Schule“
  1. Doch. Ich fürchte schon, dass es das gibt. Auch wenn die Story vollkommen krude erscheint, so etwas ist heute definitiv möglich. Wenn man in Schulhöfen die Kinder in der Pause in Hulahoop-Reifen abstellt, sie beim Klassenraumwechsel durch ein Seil “verbindet” und sie damit gleichzeitig auf Abstand hält, wenn es am Rande von Schulhöfen “Lufttankstellen” gibt, wo die Kinder mal kurz ihre Maske absetzen dürfen, dann ist im Prinzip auch die portable Telefonzelle für den Lehrer denkbar. Wir leben in einer Zeit des totalen Schwachsinn, das bitte NIE vergessen!

    PB

    1. … o.k., aufgrund der vergleichbaren Beispiele “Kinderparkplatz” und “Lufttankstelle”, kann auch diese “Maßnahme” im Bereich des Corowahnsinns eine Möglichkeit sein um die “Clusterung” zu optimieren.

      Letztendlich ist es deswegen egal, ob es diese “Maßnahme” gibt oder ob sie sich aufgrund der bisherigen Realität als fake ausgedacht wurde. Die Plandemie-Leugner (Verordnungsgeber) hätten das Potenzial sich so etwas zumindest auszudenken.

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