Mo. Sep 26th, 2022

“Comirnaty” ist der sog. “Impfstoff” der Firmen Pfizer und Biontech gegen das Erkältungsvirus SARS-CoV-2. Im folgenden Text sprechen wir aber aus Gründen der wissenschaftlichen Korrektheit von “mRNA-Injektion” oder anderen Begriffen bzw. setzen “geimpft” in Anführungszeichen.

Voraussetzungen für die Zulassung eine Arzneimittels in der EU

Um in der EU zugelassen zu werden, muss ein Arzneimittel, und um ein solches handelt es sich bei der Substanz von der hier gesprochen wird, einen ausgewogenen (Risiko+Kosten)-zu-Nutzen-Effekt erbringen. So haben die Hersteller, wenn sie ein Humanarzneimittel zulassen wollen, entsprechende Nachweise in Form wissenschaftlicher Studien zu erbringen. Dies gilt auch bei “bedingter Zulassung” wie im Falle der mRNA-Injektionen gegen SARS-CoV-2:

Nachweis: Artikel 1 der VERORDNUNG (EG) Nr. 507/2006 DER KOMMISSION vom 29. März 2006 über die bedingte Zulassung von Humanarzneimitteln, die unter den Geltungsbereich der
Verordnung (EG) Nr. 726/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates fallen. (Link)

Für das Präparat von Pfizer/Biontech stützt sich diese Zulassung auf eine Studie, die bei der EMA (European Medicine Agency) eingereicht wurde (Link). In dem verlinkten Papier wird gesagt, welche Rahmenfaktoren dieser Studie zugrunde lagen.

Die Eckdaten der Studie zur Wirksamkeit von “Comirnaty”

Aus der Auswertungstabelle der Studie ergeben sich diese Rahmendaten:

Es wurden insgesamt 36.523 Studienteilnehmer in die Studie einbezogen. Die Gruppe, die die Geninjektion erhielt (n=18.198) und die Kontrollgruppe (n=18.325), die ein Placebo erhielt, waren in etwa gleich groß.

Für die Wirkung der Injektion als Schutz gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 wurde von Pfizer/Biontech der Wert 95,0% angegeben, was sehr hoch ist. Heute, ca. 1 Jahr später, wissen wir, dass die Wirkung, nach Hunderttausenden verharmlosend als “Impfdurchbrüchen” bezeichneten Vorfällen, sehr viel geringer sein muss. Wo liegt also der Rechentrick, den man anwenden musste, um zu einer derartig günstigen Einschätzung der Wirksamkeit zu kommen?

Der Rechentrick des Pharma-Giganten

Aus beiden Gruppen (“geimpft” bzw. mit Placebo behandelt) wurden nur die PCR-positiven Fälle genommen und gegeneinander verrechnet. Und zwar in einem sehr speziellen Rechenverfahren:

Wenn “nur” 8 Personen aus der Gruppe der “Geimpften” gegenüber 162 Personen aus der Plcaebogruppe eine Infektion erleiden, ergibt das eine “Verbesserung” der Gruppe mit “Impfung” von 154 Personen gegenüber der Placebogruppe.

Man hat also einfach die Differenz zischen den “Infizierten” aus beiden Gruppen gebildet und sie als Indikator für die Wirksamkeit benutzt. Dabei kam zu Gute, dass beide Gruppen in etwa die gleiche Größe hatten. Sonst hätte man einen Prozentfaktor entwickeln müssen, um die dann ungleich großen Gruppen aufeinander zu beziehen. So konnte man einfach subtrahieren. Wissenschaftlich betrachtet ist das absoluter Schrott.

Die große Zahl der Teilnehmer der beiden Gruppen fiel dabei unter den Tisch. Durch diesen Rechentrick, nämlich nur mit den Testpositiven zu rechnen, kam man auf 95% Wirksamkeit:

In Zahlen:  (162-8)/162 = 0,95 = 95%.

Warum ist der Rechenweg der Firma Pfizer untauglich?

Diese oben angeführte Rechnung ist natürlich Unsinn, denn sie lässt das Gesamtkollektiv außerhalb der Betrachtung. Denn innerhalb der Placebogruppe befanden sich 18.325 – 162 = 18163 Personen, die auch ohne “geimpft” worden zu sein, keinen positiven PCR-Test hatten. Die Quote dieser Personen ermittelt sich dann zu

 

 

was genau 99,11% entspricht. Oder anders formuliert: Auch ohne Genspritze ist das entsprechende Kollektiv bereits zu 99% geschützt.

Dadurch, dass man die sehr große Zahl nicht infizierter Personen, die auch ohne Behandlung keine Infektion aufweisen, außerhalb der Betrachtung lässt, erreicht man natürlich eine erheblich höhere vorgebliche “Schutzwirkung”.

Nimmt man die gleiche Art der Rechnung für die “geimpfte” Gruppe vor, kommt man auf


Also hat man hier einen Prozentsatz von 99,9%

Beide Prozentsätze befinden sich im gleichen Bereich. Die “Geimpften” sind um ca. 0,79% besser geschützt.

Fazit

Das alles bedeutet: Wenn man beide Ergebnisse vergleicht, erhält man nur eine Abweichung von ca. 0,79%. Oder anders gesagt: Es spielt keine Rolle, ob man von Standpunkt des Infektionsschutzes her betrachtet sich der Genbehandlung mit Comirnaty unterzogen hat oder nicht. Man ist jeweils im Bereich von >99% vor einer Infektion geschützt. So oder so. Die angeblich überragende Schutzwirkung, die von Pfizer/Biontech genannt wird, basiert auf einem simplen, mathematisch vollkommen unzulänglichen, Rechentrick, der jene außerhalb der Betrachtung lässt, die auch ohne “Impfung” keine Infektion erleiden.

(Vielen Dank an die Leserin, die uns auf diesen Umstand hinwies und uns entsprechende Daten lieferte!

Peter Baier coronaaufklaerung.de)

Von admin

12 Gedanken zu „Der “Comirnaty”-Trick – Wie Pfizer/Biontech mit eigenwilligen Rechenwegen den “Impfstoff” zur Zulassung brachte“
  1. Danke für die verständliche Darstellung – Absolute RisikoReduktion vs. Relative RisikoReduktion, führt im Grunde zu einer Umkehrung der Ergebnisse.

  2. […] Der “Comirmaty”-Trick – Wie Pfizer/Biontech mit eigenwilligen Rechenwegen den “Impfstoff” …19.01.2022, 18:50 Uhr. Corona-Aufklärung – https: – “Comirmaty” ist der sog. “Impfstoff” der Firmen Pfizer und Biontech gegen das Erkältungsvirus SARS-CoV-2. Im folgenden Text sprechen wir aber… […]

  3. Zum Thema Zulassung(en) und Patente: https://youtu.be/ygLbRFVk4EI Covid-19 ist ein Wirtschaftskrimi. Nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse das größte und bestorganisierte (Wirtschafts-)Verbrechen der Menschheitsgeschichte seit Beginn der Aufzeichnungen.

    Siehe dazu auch https://apolut.net/proteste-deutschlandweit-stabil-am-montag-wieder-300-000-auf-der-strasse-von-paul-soldan/

    Nach wie vor tut das Kartell aus Politik und Establishment die Proteste mit Verweis auf die schweigende Mehrheit ab, so als sei wissenschaftliche Evidenz eine Frage von Demokratie oder Mehrheit der Inkompetenten. Zudem seien sie demokratisch gewählt – so als seien Parteien der Inbegriff von Demokratie und politischer Teilhabe. Dass dies ausdrücklich NICHT der Fall ist, beweist ein Blick ins Grundgesetz.

    Wen aber interessiert (noch) das Grundgesetz — insbesondere in Regierungskreisen — vor allem wenn es hinderliche Regelungen in Hinblick auf Durchgriff / Durchregieren und Auflösung föderaler Strukturen, mithin also staatsauflösende Bestrebungen im Staatsapparat selbst, enthält?

    Offenbar hat man in Kreisen der Politik den optimalen Schwurbelstil ‘Cancel Culture’ gefunden, mit dem sich die medizinisch überwiegend unwissende und nicht selten beratungs- und aufklärungsresistente Bevölkerung einlullen (z.B. Masken im Freien) und selbst gegen Nobelpreisträger (Michael Levitt, Luc Montagnier, …) in Stellung bringen lässt. Selten war so offensichtlich, wie wertvoll eine verblödete, des Denkens entwöhnte Bevölkerung ist wie bei Corona/Covid-19. Der Offenbarungseid: die Politik wirbt mit dieser Mehrheit.

    Wer sich fragt, wie es zu Nazi-Deutschland kommen konnte, muss lediglich JETZT die Augen öffnen.

  4. Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Impfstoff und Medikament. Ein Impfstoff heilt nicht, er soll nur vor einer Krankheit schützen. Und das auch noch passiv, da er nicht aktiv in die menschliche Biochemie eingreift.
    So kann man nur danach schauen, wieviele sich in den jeweiligen Kollektiven infizieren. Ihre Rechnung und Ihr Vorwurf wären voll und ganz richtig und berechtigt, wenn alle 36523 Probanden nach der Impfung einer garantierten Infektionsquelle ausgesetzt worden wären. Dies geht natürlich nicht, weshalb man von einer Normalverteilung des Infektionsrisikos ausgeht.
    Wenn also, dann liegt hier eine mögliche Fehlerquelle. Wenn im geimpft Kollektiv alle im ländlichen Raum, bzw. im weniger dicht besiedelten Raum wohnen, und das ungeimpft Kollektiv im Ballungsraum, dann wäre eine Aussage zum stärkeren Schutz vom Impfstoff unzulässig.

  5. Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen Impfstoff und Medikament. Ein Impfstoff heilt nicht, er soll nur vor einer Krankheit schützen.

    Da möge man doch bitte erklären, wie damit de facto Impfpflicht zu rechtfertigen sein soll — da ja die Covid-19-“Impfung” praktisch vor gar nichts schützt, weder den Geimpften selbst noch Ungeimpfte bzw. andere Menschen, ein Fremdschutz mithin ausgeschlossen ist. Pflicht zum Selbstschutz ist illusorisch, da dies die Selbstbestimmung über den einen Körper negiert, angesichts der geringen Gefährlichkeit von SARS Cov-2 kein überdurchschnittliches Risiko im Vergleich zu anderen (Lebens-)Risiken existiert und überdies ein Recht auf Selbstschädigung besteht. Die propagierte Schutzwirkung ist mittels Impfung grundsätzlich nicht herstellbar, Ungeeignete Präparate bzw. nicht performende scheitern am Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. Performende Präpärate sind aber nachweislich Medikamente, da diese – wie Sie korrekt anmerken – aktiv in die menschliche Biochemie eingreifen. Hydrocloroquin oder Ivermectin sind dabei zuvorderst zu nennen und werden weltweit sehr erfolgreich gegen Corona eingesetzt..

  6. Sie vermischen hier einiges. Ich kann Ihnen nicht erklären, wie die Impfpflicht zu erklären ist. Welche Schlüsse die Politik aus der Wissenschaft zieht hat oftmals nichts mit der Wissenschaft zu tun. Ferner ist die Frage zum Selbstschutz bzw. dem Recht auf Selbstschädigung schon eher philosophischer Natur. In diesem Kontext möchte ich jedoch kurz auf § 10 PsychKG verweisen, wonach Menschen durchaus mit Zwang daran gehindert werden können und müssen, sich selbst Schaden zuzufügen.

    Im Falle einer Infektion wird ein Organismus mit Erregern konfrontiert, die noch funktiontüchtig sind. Beim Impfen hingegen werden dem Patienten nur Fragmente bzw. der Bauplan für Fragmente des Erregers verabreicht. Natürlich kann dies auch zu heftigen Immunreaktionen führen. Die Immunreaktion des jeweiligen Individuums wäre jedoch immer um ein vielfaches heftiger, wenn es mit dem zugehörigen, funktionstüchtigen Erreger konfrontiert werden würde. Es liegt somit in der Natur der Impfung, dass sie immer harmloser als die eigentliche Infektion ist.
    Wenn wir uns also innerhalb Ihrer Logik bewegen, dann wäre die Impfung sicherlich unnötig, wenn eine Covid-19 Infektion harmlos wäre, eine Verhältnismäßigkeit wäre dann nicht gegeben. Dann wäre jedoch eine Behandlung mit einem veterinärmedizinischen Präparat, welches für eine humanmedizinische Behandlung gänzlich ungetestet und ungeeignet ist, ebenso unverhältnismäßig.

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