Die Kakistokratie – Wenn Versager regieren

Eine Pressemeldung der vergangenen Tage machte mich nachdenklich:

(Quelle)

Jeder, der sich, so wie der Autor dieses Essays, intensiv mit IT beschäftigt, weiß, dass gerade in diesem Geschäftsfeld Know-How das “A und O” ist. Also steht zu fragen, was einen Menschen wie “Basti-Desasti”, dessen einzige “Qualifikation” ein abgebrochenes Jura-Studium ist, dazu befähigen sollte, als “Manager” im Hi-Tech-Bereich zu arbeiten. Die Antwort ist: Kurz ist in Österreich hervorragend “vernetzt”, er kennt einige riesige Menge Leute und kann daher wohl als Türöffner, Lobbyist und Vermarkter für Firmen dienen, die ihre Profite mit Informationen (bzw. deren Verarbeitung) machen. Ich gehe dagegen nicht davon aus, dass Kurz bei einem Chiphersteller anheuert, wo man wirklich etwas von Mikroprozessoren, deren Technologie und dem entsprechenden Markt verstehen muss.

Kakistokratie – Die “Herrschaft der Schlechtesten”

Sebastian Kurz bedient dabei ein politisches Phänomen, das man als Kakistokratie bezeichnet. Sie ist das Gegenteil der Optimatenherrschaft (lat. optima, das beste) und damit die Herrschaft der Versager, der Nichtskönner, der Schwätzer und, um mal im österreichischen Sprachraum zu bleiben, die Herrschaft der Nebochanten. Also der aufgeblasenen Wichtigtuer und Heißluftpumpen. Wobei, das sei kurz angefügt, die Kakistokratie eine allgemeine Nebenform der “Idiotokratie” darstellt. Beide gehen fließend ineinander über.

Wichtigste Merkmale der Politikerkategorie, welche diese desaströsen Herrschaftsformen befeuern, sind die ultimative fachliche Inkompetenz und das großsprechererische Auftreten. Verbunden mit dem unbedingten Willen, sich selbst wichtiger zu nehmen, als man ist.

Kurzer Test: Haben Sie bei dem vorangegangenen Abschnitt auch spontan die neue Bundesregierung vor Augen? Ein Kanzler unter erheblichem Korruptionsverdacht, eine Außenministerin mit aufgeblasenem Lebenslauf über deren Studienabschluss immer noch Unklarheit herrscht, ein Wirtschaftsminister, der früher Kinderbücher geschrieben hat, ein Landwirtschaftsminister, der einen FH-Abschluss als Sozialpädagoge hat etc.?

Wie die “Herrschaft der Schlechtesten” sich etabliert

Die Kakistokratie funktioniert nur, wenn zwar die Herrscher dumm, inkompetent und unfähig sind sind, aber das Volk zumindest soweit leistungsfähig, als dass es sich diese Unfähigen, die es führen, leisten kann. Eine Kakistokratie lässt sich daher nicht über Nacht einführen. Es ist ein schleichender Prozess. Die Inkompetenten kommen langsam empor, sie erobern die Macht in kleinen Schritten und auf einmal sind sie da mit der geballten Macht ihres Nichtkönnens. Dann ist eine Gesellschaft verloren. Aber einer bestimmten kritischen Masse kippt das System in die “Idiotokratie”. Wir beobachten dies gerade ganz drastisch in Deutschland.

Die Kunst der “politischen Idioten” ist dabei ihre Fähigkeit, sich zu vernetzen. Daher ist “Vernetzung” mehr als ein Modewort geworden, es ist DIE zentrale Fähigkeit, die ein Politdilettant heute haben muss. Kommunikationsstärke und extrovertierter Persönlichkeitstyp sind eine conditio sine qua non in der modernen Politik. Nicht mehr der intelligente Akteur ist gefragt sondern der “vernetzte”. Wenn man es alleine intellektuell nicht auf die Reihe bekommt, benötigt man eben Hilfe. Man könnte das als “Schwarmdummheit” begreifen.

Diese benötigte Hilfe, wenn man es nicht kann, bekommt man von anderen, die kognitiv ähnlich gestrickt sind und die “es” auch nicht können. Aber man ist dann schon zu mehreren. Daher hat Sebastian Kurz, um mal auf das einleitende Sujet dieses Artikels zurückzukommen, genau diese Fähigkeit bis zum Exzess entwickelt. Das “System Kurz” bestand aus einer schier unendlichen großen Zahl von “Spezls” in der zweiten, dritten oder vierten Reihe, auf die “Basti” zurückgreifen konnte, wenn es politisch etwas zu regeln gab. Man darf vermuten, dass auch sein neuer Managerjob genau diesem System geschuldet ist.

Wie stabilisiert sich die Kakistokratie?

Wenn Politiker schon aufgrund ihrer Inkompetenz lausige Arbeit abliefern, ist es entscheidend, dass dies in der Öffentlichkeit, die letztlich immer noch entscheidet, wer in der nächsten Wahlperiode auf der Regierungsbank sitzt und wer nicht, ganz anders wahrgenommen wird. Deshalb ist es so wichtig, dass Politiker beizeiten die Medien mit ihren Gefolgsleuten besetzen. Ein Beispiel:

Im rot verfilzten und seit über 30 Jahren sozialistisch regierten Rheinland-Pfalz hat die Regierungschefin Malu Dreyer (Slogan “Wir mit ihr!”) mal eben, neben 3 anderen Ministerpräsidenten anderer Bundesländer, den Verwaltungsrat beim ZDF gekapert. Zudem hat sie einen ihrer SPD-Genossen (einen Herrn namens Eumann) auf dem Chefsessel der Medienanstalt Rheinland-Pfalz platziert. So ist die rote Meinungsführerschaft gesichert. Ebensolches gilt für die Chefetage der obersten Landesbehörde, der sog. “Aufsichts- und Dienstleitungsdirektion”. Seit ihrer Gründung im Jahre 2000 ist der Chefposten dieser Behörde ebenfalls ausschließlich von Günstlingen der sozialistischen Landesregierung mit dem “richtigen Parteibuch” besetzt.

Die “Herrschaft der Schlechtesten” funktioniert also vor allem über die systematische Unterwanderung staatlicher und gesellschaftlicher Institutionen und das “Machen” von Meinungen.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Versager in den Regierungen, die Steuergelder des Teils der Bevölkerung, der noch produktiv und gewinnbringend arbeitet, dazu verwendet, Institutionen zu finanzieren, die sich regelmäßig durch zwei Eigenschaften auszeichnen:

  • Ihr Wirken hat nur einen Zweck, nämlich die öffentliche Meinung zusätzlich zum Staatsfunk regierungsfreundlich zu beeinflussen, und
  • sie wären ohne staatliche Gelder in kürzester Zeit Pleite.

Ein plakatives Beispiel ist die sog. “Amadeu Antonio Stiftung”, die von der ehemaligen Stasi-Informantin Annetta Kahane geleitet wird und deren einzige Aufgabe es ist, die politischen Gegner des linken Establishments regelmäßig als “Nazis” zu diffamieren.

Ist der “Corona”-Hype auch ein Versuch der Kakistokraten, ihre Herrschaft zu sichern?

Meiner Ansicht nach kann man diese Frage ohne Umschweife mit “JA!” beantworten. Wenn eine Infektion, die eine Sterblichkeit im Bereich der normalen Virusgrippe entfaltet, zur Jahrhundertepidemie aufgeblasen wird, muss man das zwangsläufig so sehen. Wenn man dann noch weiß, dass sich die korrupten Kakistokraten zu einem nicht vernachlässigbaren Teil an dieser angeblichen “Pandemie” selbst bereichert haben (u. a. durch sog. “Maskendeals”), verstärkt sich der Eindruck nochmals. Apropos “unter anderem”: Dass beispielsweise der Ehemann der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Heiko von der Leyen einen hohen Posten bei einem Pharmariesen hat, ist sicher reiner Zufall. Und dass der Bruder des Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD), Jens Scholz, als Vorstand eines großen norddeutschen Krankenhauskonzerns mit nicht existenten Intensivbetten Millionen “verdient” hat (Quelle), vermutlich ebenso.

Daher muss die Panik weiter hochgehalten werden, denn sie verspricht satte Profite. Das übrigens nicht nur für Pfizer und Co. So hat man eben einen Abkömmling des angeblichen “Killervirus” mit Namen “Omikron” ins Rennen geschickt, der laut Regierungsmeldungen für eine riesige Infektionswelle sorgen soll. So kann man die Bevölkerung weiter massiv in Angst und Panik halten, was auch von den staatshörigen Medien nachhaltig befeuert wird. Es spricht dies alles dann auch letztlich dafür, dass “Corona” nichts anderes als eine Inszenierung der unfähigen und korrupten Politik ist. Ganz abgesehen davon, dass diese angeblich “hochgefährliche Variante” sich von der Symptomatik immer mehr einem gewöhnlichen Schnupfen annähert und derzeit gerade mal 1,4% (Stand 27.12.2021) der angeblich “Infizierten” in diesem Land ausmacht. Das nur am Rande bemerkt.

Der letzte Schritt im Wahn ist übrigens, dass man jetzt seitens der zu einem guten Teil durch persönliche Interessen geleiteten Politiker nun auch versucht, Kinder ab 5 Jahren zu einer vollkommen wirkungslosen “Schutzimpfung” zu nötigen. Dies zeigt uns nochmal drastisch, dass Kakistokratie und Skrupellosigkeit sehr eng beieinander liegen.

Kommen wir da je wieder raus?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. Wenn sich die Unfähigen, die Heißluftpumpen, die Schwätzer und Großmäuler mal in der Politik festgebissen haben, wird es schwierig werden, die da wieder weg zu bekommen. Dass Sebastian Kurz gehen musste, hatte keinen positiven Effekt. Er wurde einfach durch den nächsten Unfähigen ersetzt.

Der entscheidende Punkt sind die Medien. Die “Herrschaft der Dummen” funktioniert nur auf Dauer, wenn es ihnen gelingt, eine Bevölkerung systematisch zu einem großen Teil nachhaltig zu belügen. Dazu braucht man die gelenkten Massenmedien und dies begründet auch die Todesangst des Regimes vor unabhängigen Diensten wie Telegram. Denn wenn sich Menschen untereinander verbinden und in Austausch treten und eine intellektuell hochdefizitäre Despotenclique daher keine Macht über deren Gedanken mehr hat, ist allerhöchste Gefahr im Verzug.

Der reflexartige Schrei nach einem Verbot von Telegram ist ein deutlich sichtbares Zeichen dieser Dummheit. Denn diese politischen Akteure sind so unendlich einfältig, dass sie sogar glauben, mit einem Verbot eines Internetdienstes die öffentliche Meinung zu ihren Gunsten beeinflussen zu können, einfach indem sie es Andersdenkenden unmöglich machen wollen, sich zu artikulieren. Von IT und der Möglichkeit, entsprechende Sperrungen locker zu umgehen, andere Dienste zu implementieren etc. haben diese Typen absolut keine Ahnung. Aber auch als Ahnungsloser kann man es, wie man gerade sieht, zumindest zum “Manager” im IT-Bereich bringen. Und das sogar ohne jede Fachkompetenz.

 

 

 

 

Ein Kommentar

  1. “Ich stoße mich daran, dass kleine Richterlein sich hinstellen und wie gerade in Niedersachsen 2G im Einzelhandel kippen, weil sie es nicht für verhältnismäßig halten. Da maßt sich ein Gericht an, etwas, das sich wissenschaftliche und politische Gremien mühsam abgerungen haben, mit Verweis auf die Verhältnismäßigkeit zu verwerfen.”

    Diese Worte wurden in den letzten Tagen oft zitiert und oft bewertet. Ausgesprochen hat sie Dr. Frank Ulrich Montgomery in einem Interview der “Welt” vom 26.12.2021.

    Montgomery ist Radiologe und war bis 2018 als Oberarzt in der Radiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf beschäftigt; daneben (wobei sich aus der Quelle nicht ergibt, was Haupt- und was Nebentätigkeit war) hat er seit 1983, vier Jahre nach Verleihung seiner Approbation, diverse Positionen als Lobbyist in Organisationen des Gesundheitswesens inne; aktuell ist er unter anderem Präsident des Weltärztebundes. Der Ehrentitel Professor wurde ihm im Jahr 2012 vom Senat der Hansestadt Hamburg verliehen (Quelle: Wikipedia).

    Dieser berufliche Werdegang scheint Dr. Montgomery – jedenfalls aus eigener Sicht – zu befähigen, sich mit besonders markigen Sprüchen wie dem oben zitierten zur Coronapolitik, zur Impfung oder neuerdings auch zur Dritten Gewalt zu äußern. Wer Montgomery bisher nicht kannte, muss das Zitat mit den “Richterlein” vielleicht zwei- oder dreimal lesen, um sich selbst die Frage “Hat er das wirklich gesagt?” zu beantworten. Wer aber schon früher Äußerungen dieses Herrn zur Kenntnis nehmen musste, den wundert allerdings kaum noch etwas; als Beispiele seien die ausdrückliche Billigung von Korruption im Gesundheitswesen aus dem Jahr 2009 (Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/fernsehauftritt-aerzte-lobbyist-verteidigt-schmiergeld-fuer-mediziner-a-649617.html) oder die aktuelle Diffamierung nicht gegen COVID-19 geimpfter Menschen (“Tyrannei der Ungeimpften”) genannt.

    Gewohnt ist man von Montgomery also einiges, aber seine jüngste Entgleisung hat eine neue Qualität erreicht. Sie stellt nämlich nichts weniger als einen direkten Angriff auf den Rechtsstaat dar. […]

    Quelle: https://netzwerkkrista.de/2021/12/28/dr-frank-ulrich-montgomery-ein-verfassungsfeind/

    Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung treiben seit Anfang 2020 mitsamt ihren unsäglichen “Maßnahmen” ihr Unwesen, denn sie bedrohen damit unmittelbar die Freiheit der Selbstbestimmung, einen elementaren Grundsatz des Völkerrechts. Dahinter stehen die Great Reset Phantasien des Weltwirtschaftsforums und dessen ideologische Stakeholder.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.