Rheinland-Pfalz: Sozialistisches Regime verbietet Spaziergänge

Wie bereits am Anfang der Woche berichtet machen die Behörden in Rheinland-Pfalz genau das, was man von den Exekutoren in einem sozialistischen System erwartet: Protestveranstaltungen gegen die Regierungspolitik werden kurzerhand verboten.

(Quelle)

So kennen wir das auch noch aus der ehemaligen “DDR”. Wer die “Partei- und Staatsführung” kritisierte, hatte das zu unterlassen. Ansonsten gab es Ärger. Zusätzlich eventuell auch ein etwas längerer Ausflug z. B. nach “Bautzen”. Damals lebte man im “real existierenden Sozialismus“, heute leben wir im “besten Deutschland, das wir je hatten.“. Ist alles nur Ansichtssache, denn jedes Regime versucht der Außenwelt Glauben zu machen, dass es das Allerbeste ist, was man auf Erden finden kann.

Interessant ist natürlich auch die Begründung für das Verbot:

Begründet werden die Verbote meist damit, dass die “Montagsspaziergänge” nicht ordnungsgemäß angemeldet seien und diese hauptsächlich aus dem Milieu der “Querdenker” entspringen. Außerdem werden häufig die geltenden Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie nicht eingehalten. 

Ich hatte in Rheinland-Pfalz über viele Jahre berufsbedingt Kontakt mit Behördenvertretern. Als systemunkonformer Lehrer lassen sich Behördenkontakte kaum vermeiden. Meistens ging es um Erziehungsversuche der Aufsichtsbehörde, im Insidersprech als “Vollzug der Dienstaufsicht” bezeichnet, mit denen man man mich “auf Linie” bringen wollte.

Die Mitarbeiter der entsprechenden Ämter sind mir dabei nie durch besonders herausragende kognitive Fähigkeiten aufgefallen. Aber dass man so unumwoben zugibt, dass einem die Gesinnung der Menschen, die sich da zu artikulieren suchen, nicht passt und das auch noch in einer an Dümmlichkeit kaum mehr zu steigernden Art und Weise mit dem pauschalen Verweis auf das “Querdenkermilieu” tut, das ist schon eine krasse Offenbarung der eigenen geistigen Einfalt.

“In der gesamten Region bewerben zurzeit Gegner der Corona-Maßnahmen, Rechtsextreme und sogenannte Reichsbürger unangemeldete Versammlungen. Eine nicht angemeldete Versammlung stellt bereits für sich einen Gesetzesverstoß dar”, hieß es.

Ja, was würden die Sozialisten unter Malu Dreyer (Slogan “Wir mit ihr”) machen, wenn man nicht immer wieder die Nazikeule herausholen würde? Ich war bei einigen dieser Spaziergänge anwesend und konnte leider keine “Nazis” treffen. Wobei in “Malu-Land” jeder ein “Nazi” ist, der nicht links vom Tisch herunterfällt.

Diese praktizierten “Spaziergänge” seien “durch die Gleichzeitigkeit von akkurater Planung und vermeintlicher Spontanität geprägt”. Diese Versammlungen zielten darauf ab, staatliche Maßnahmen zu unterlaufen. Im Milieu der “Querdenker” würden “explizit Guerillataktiken thematisiert“. Es bestehe die Besorgnis, “dass die betreffenden Personen, bei denen eine zunehmende Enthemmung und Radikalisierung festzustellen ist, … gleichsam ein ‘Katz-und-Maus-Spiel’ mit der Versammlungsbehörde, der Ordnungsbehörde und der Polizei treiben”.

Das ist astreine “DDR”-Sprache, ich warte nur darauf, dass der Begriff “feindlich-negatives Element” auftaucht. Die Dümmlichkeit des Vortrages wird übrigens noch lächerlicher, wenn man seine Nicht-Gedanken in schlimmstes Behördendeutsch verpackt. Das nur zu Anmerkung. Noch etwas: Wer soll da eigentlich “enthemmt” gewesen sein? Und wie hat sich das geäußert? Zugegeben, die Einheimischen hier bechern Rieslingschorle aus kleinen Eimern (im lokalen Dialekt “Dubbeglas” genannt), eventuell kommt daher eine gewisse “Enthemmung”. Auf den zahlreichen Weinfesten, die hier das ganze Jahr über abgehalten werden, ist “Enthemmung” daher überhaupt kein Problem. Bei einer regierungskritischen Kundgabe aber schon. Nun könnte man könnte sagen: “Wir saufen uns die Diktatur schön!”, aber jeder, der mal einen ordentlichen Vollrausch hatte, weiß, dass das Erwachen umso böser wird.

Weiter heißt es in dem Bericht:

Protestant*innen versammelten sich vor dem Mainzer Landtag

Woher kennen die die Konfession der Teilnehmer? Liebe Leser*innen_Xe: Hier sehen Sie, was nach 30 Jahren SPD-“Bildungspolitik” herauskommt. Ein normaler Zeitungsredakteur aus Rheinland-Pfalz kann nach Erfüllung der Schulpflicht (“Haben Sie überhaupt Abitur?“, Franz-Josef Strauß zu einem Journalisten) nicht einmal den Unterschied zwischen “Protestanten” (i. e. Angehörige der evangelischen Kirche) und “Protestierern” nennen. Aber das mit dem Gendern klappt schon ganz gut. Willkommen im “besten Deutschland, das wir je hatten.“!

Und falls jemand noch Lust auf Frischluft hat: Morgen Abend ist wieder Gelegenheit dazu. Spazierengehen fördert die Durchblutung, stärkt das Immunsystem und dient daher als vollkommen natürlicher “Booster”:

(Quelle: Telegram)

 

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